ggw 8-100

Annette Gigon, Mike Guyer und Hannes Wettstein, 2005

Das Besondere ist seine Sitzschale, sie scheint über dem verchromten Metallgestell zu schweben. So kommt das Furnier, ob lackiert oder gebeizt, voll zur Geltung.

Den zeitlosen Stuhl ggw mit seiner schlichten Silhouette entwarfen die Architekten Annette Gigon und Mike Guyer in Kooperation mit dem Designer Hannes Wettstein für den Umbau des Kunstmuseum Basel durch Gigon/Guyer. Das Besondere ist seine Sitzschale, sie scheint über dem verchromten Metallgestell zu schweben. So kommt das Furnier, ob lackiert oder gebeizt, voll zur Geltung. Noch leichter wirkt der Stuhl durch die Verjüngung der Sitzschale nach vorne und zur Kante des Rückens, die Beine akzentuieren dies. Mit seiner ruhigen Erscheinung, die bekannt und selbstverständlich wirkt, steht er ganz in der Tradition der Stühle von horgenglarus und lässt sich gut in bestehende Räume integrieren.
Vorgestellt wurde ggw im November 2004 am Schweizer Designer’s Saturday in Langenthal.

Sitzschale Formsperrholz, Metallgestell verchromt, stapelbar, Reihenverbindung möglich
B55, T54, H83, SH47

Varianten

Gestalter

mike guyer

1958

1984 Diplom an der ETH Zürich. Von 1987 bis 1989 eigenes Architekturbüro. 1989 Gründung des renommierten Zürcher Architekturbüros Gigon/Guyer mit Annette Gigon. 2002 Gastdozent an der EPF Lausanne und 2009 Gastdozent an der ETH Zürich. Ab 2012 ordentlicher Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.  

annette gigon

1959

1984 Diplom an der ETH Zürich. Von 1987 bis 1989 eigenes Architekturbüro. 1989 Gründung des renommierten Zürcher Architekturbüros Gigon/Guyer mit Mike Guyer. 2001/ 2002 Gastdozentin an der EPF Lausanne, 2008 Gastdozentin an der ETH Zürich. Ab 2012 ordentliche Professorin für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.  

hannes wettstein

1958 – 2008

Designer in Zürich. Mitglied des "Büros für Gestaltung" (1982–1989) und der Designagentur "Eclat" (1989–1991). 1991 Gründung des Labels "zed" (heute "studio hannes wettstein"). Neben klassischem Produktdesign umfassten seine Arbeitsbereiche auch die Raumgestaltung und Innenarchitektur (etwa die Innenausstattung des Grand Hyatt Hotels in Berlin 1996–1999 oder Sendestudios für das Schweizer Fernsehen). Seit 1990 diverse Dozenturen, u.a. an der ETH Zürich und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.