lounge esprit 6-693

Hannes Wettstein, 2007

lounge ist die komfortable Weiterentwicklung des kompakten, geraden Stuhls miro. Die Geometrie ist geprägt vom markanten Schwung der Rückenlehne und Hinterbeine.

Der Sessel führt mit seinem warmen Minimalismus die sachliche Sprache der horgenglarus Kollektion ins 21. Jahrhundert. Die Geometrie ist geprägt vom markanten Schwung der Rückenlehne und Hinterbeine. Durch die unterschiedlichen Sitzbreiten, -tiefen und -höhen sowie Materialien eignet sich lounge für viele Zwecke und Architekturstile. Eine Kantine braucht einen anderen Sessel als ein Café, Bistro oder ein edles Restaurant. Ein Ratssaal oder Boardroom stellt andere Anforderungen als ein Hotelzimmer oder ein privates Esszimmer. Nicht selten sind mehrere Nutzungen in grösseren Hotels, Gastronomiebetrieben oder Verwaltungen in einem Gebäude kombiniert. lounge bietet dafür eine grosse Vielzahl von Funktionen bei einer durchgehenden Gestaltungslinie. Der Sitzkomfort kann vom Auflageposter bis zur sehr komfortablen Gurtpolsterung gewählt werden.
lounge hat Charakter und Identität. Mit der warmen und natürlichen Ausstrahlung des Holzes bildet lounge einen schönen Kontrast zur modernen Corporate-Architektur. In traditionellen Gebäuden schafft das Holz die Verbindung zur Geschichte und seine straffe Form bildet den Bezug zur Gegenwart. lounge verkörpert die Kernkompetenz der einzigartigen Holzbiegetechnik von horgenglarus und überzeugt durch die innewohnende Robustheit.
lounge wurde 2008 mit einer Installation aus knisternden Laubblättern auf dem Schweizer Designers’ Saturday präsentiert. lounge ist einer der letzten Entwürfe von Hannes Wettstein.

Sessel, Sitz mit Komfortpolsterung, Rücken Formsperrholz, Hinterfüsse und Rückenschwinge massiv gebogen, stapelbar
B51, T63, H75, SH41

Varianten

Gestalter

hannes wettstein

1958 – 2008

Designer in Zürich. Mitglied des "Büros für Gestaltung" (1982–1989) und der Designagentur "Eclat" (1989–1991). 1991 Gründung des Labels "zed" (heute "studio hannes wettstein"). Neben klassischem Produktdesign umfassten seine Arbeitsbereiche auch die Raumgestaltung und Innenarchitektur (etwa die Innenausstattung des Grand Hyatt Hotels in Berlin 1996–1999 oder Sendestudios für das Schweizer Fernsehen). Seit 1990 diverse Dozenturen, u.a. an der ETH Zürich und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.