péclard hocker 11–020

Michel Péclard, 1960

Die drei gleichen Teile aus Formsperrholz mit beidseitigem Deckfurnier ergeben einen Hocker von typischer Anmutung und doch ist er völlig eigenständig. Ein Entwurf, der bis in unsere Zeit trifft.

Der Schweizer Grafiker und Bildhauer Michel Péclard schuf mit dem Hocker seine einzige Arbeit im Bereich Möbeldesign. Der enge Freund von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle gestaltet mit dem minimalistischen Entwurf ein legendäres Stück. Die drei gleichen Teile aus Formsperrholz mit beidseitigem Deckfurnier ergeben einen Hocker von typischer Anmutung und doch ist er völlig eigenständig. Ein Entwurf, der bis in unsere Zeit trifft. Geschätzt wird der sehr leichte péclard Hocker für sein entspanntes Sitzen durch die leichte Einwölbung. Neben dem Wohnbereich empfiehlt sich der stapelbare Hocker auch als Objektmöbel. Oft wird er in Ausstellungen genutzt, wie "This is modern" vom Deutschen Werkbund anlässlich der 14. Architektur-Biennale 2014 in Venedig. Aufgrund seiner skulpturalen Form wird er gerne für Anzeigenmotive verwendet.

Hocker aus Formsperrholz, stapelbar
B38, H46

Gestalter

michel péclard

1911 – 1996
Gestalter, Grafiker und Bildhauer. Ausbildung als Mechaniker. Der legendäre Péclard-Hocker, 1960 für horgenglarus gestaltet, bleibt seine einzige Arbeit im Bereich Möbeldesign. Enger Freund von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.

Bilder