mi massiv t-1615

Waeber/Dickenmann, 2011

Die hohe Qualität des Holzes lässt sich an den geradezu senkrechten Jahresringen an der Stirnseite des Tisches ablesen. Die Tischplatte wird schwimmend montiert, damit das Massivholz arbeiten kann.

mi massiv teilt seine puristische Geometrie mit dem mi. Sein Massivholz führt aber zu einer anderen Ästhetik der Tischplatte, auch bedingt es eine leicht andere Konstruktion. Während das Schälfurnier des mi die Zeichnung eines Stammes grossflächig zeigt, wird das Bild der Tischplatte beim mi massiv aus einzelnen Riftbrettern so zusammengefügt, dass eine schöne Zeichnung entsteht. Die hohe Qualität des Holzes lässt sich an den geradezu senkrechten Jahresringen an der Stirnseite des Tisches ablesen. Die Tischplatte wird schwimmend montiert, damit das Massivholz arbeiten kann. Eine minimale Fuge zum Gestell unterstreicht den optischen Anspruch.

4-Fusstisch, Tischblatt und Untergestell aus Massivholz, Tischunterkante: 66 cm
Tischhöhe: 74 cm

Gestalter

beat waeber

1962
Architekt und Gestalter in Zürich. Atelierausbildung bei Ernst Gisel, Architekt Zürich. 1989 Studienaufenthalt in Japan. 1990 Gründung Architekturbüro Waeber/Dickenmann mit Daniel Dickenmann in Lachen SZ und Zürich. 1991-1998 Assistent an der ETH-Zürich und der EPF-Lausanne. Seit 2006 Dozent an der ZHAW Winterthur für Entwurf und Konstruktion im Master-Studio. Das Architekturbüro Waeber/Dickenmann pflegt neben den klassischen Fragestellungen der Architektur auch die Gestaltung von Objekten und Möbeln und führt eine Sammlung von Möbeln bekannter italienischer Gestalter Ende des 20. Jahrhunderts.