glaris t-1700

Moritz Schlatter, 2012

Seine umlaufende Holzzarge prägt die Ecken mit ihren typischen grossen Radien. Wie der kantige Tisch mi ist das Tischblatt des organisch geformten glaris mit einem so genannten Schälfurnier belegt, das mit seiner durchgehenden Zeichnung besticht.

glaris feiert das Können von horgenglarus – dem Biegen von Holz mit Dampf. Designer Moritz Schlatter übertrug die konstruktiven und formalen Prinzipien des Stuhls classic auf den Tisch glaris. Seine umlaufende Holzzarge prägt die Ecken mit ihren typischen grossen Radien. Wie der kantige Tisch mi ist das Tischblatt des organisch geformten glaris mit einem so genannten Schälfurnier belegt, das mit seiner durchgehenden Zeichnung besticht. Die massiven, konischen Beine sind mit der Zarge sorgsam verbunden. Ein stabiler und eleganter Tisch für die Wohnung wie für Objekteinrichtungen.

4-Fusstisch, Tischblatt aus Sperrholz furniert (Buche in Schälfurnier), belegt mit Kunstharzplatten oder Linoleum. Tischuntergestell in Massivholz, Tischunterkante: 68cm
Tischhöhe: 74cm

Gestalter

moritz schlatter

1976

Der Schweizer Designer Moritz Schlatter schloss sein Studium an der Kunsthochschule Zürich mit einem Diplom in Produktdesign ab. Danach arbeitete er in mehreren Designbüros, unter anderem auch bei Barber & Osgerby in London. Im Jahr 2008 gründete Moritz Schlatter sein eigenes Designstudio in Zürich und begann mit der Entwicklung von Produkten und Möbeln; seit 2010 ist er auch für horgenglarus tätig. 2016 übersiedelte er nach Tokio, wo er mit dem japanischen Designer und Architekten Keiji Ashizawa zusammenarbeitet.
Moritz Schlatter hat mehrere Auszeichnungen gewonnen und konnte seine Arbeiten an verschiedenen Orten in Deutschland, der Schweiz und Tokio ausstellen.